Der Austragungsort, Oberhausen, liegt in einer Industrieregion
Deutschlands nahe Düsseldorf. Es war das erste mal, dass die
Siegerschau hier abgehalten wurde und ich glaube, man plant, dass
der Austragungsort 2008 wieder Oberhausen sein soll. Da es sich hier
um eine etwas kleinere Stadt handelt als die üblichen
Austragungsorte, war die Unterbringung in Hotels etwas schwierig und
viele Besucher wichen auf Hotels aus, die weiter entfernt vom
Austragungsort lagen.
Die Schau wurde im
Niederrheinstadion abgehalten, ein Austragungsort der nicht gerade
jedermanns erste Wahl für die bedeutende Bundessiegerhauptzuchtschau
gewesen wäre. Die Ringe für die beiden Jugendklassen (12-18 Monate;
Rüden und Hündinnen) und die beiden Junghundklassen (18-24 Monate,
Rüden und Hündinnen) waren in beachtlicher Entfernung vom
Stadioneingang und obwohl sie auf einer flachen Rasenfläche lagen,
gab es auch zwischen den beiden Ringen (12-18 Monate / 18-24 Monate)
einen ziemlich großen Abstand.
Beim Gang durch das
Veranstaltungsgelände gab es viele Treppen, Anhöhen und einige
ziemlich weite Gehdistanzen. Man musste auch ständig den
Hinterlassenschaften der Hunde ausweichen, die auf den meisten
öffentlich freigegebenen Plätzen zu finden waren; es gab nur wenige
Möglichkeiten, diese einzusammeln und zu entsorgen. Am
Samstagnachmittag war der Geruch nach Hundekot penetrant und auf dem
ganzen Gelände trat man regelmäßig in Hundehaufen.
Die jungen Klassen
(Rüden und Hündinnen) hatten sehr geräumige, flache Ringe, die den
Zuschauern einen guten Blick von beinahe jedem Punkt am Ring
erlaubten. Dies ist ein sehr wichtiger Aspekt der Siegerschau, da
tausende Zuschauer dabei sind, die genügend Platz brauchen, um das
Richten der Hunde zu sehen. In der Vergangenheit gab es einige
Siegerschauen, bei denen nur drei Seiten des Rings zugänglich waren
und die andere Seite vielfach versperrt war. Innen war das
Hauptstadion um einiges kleiner als bei sonstigen Hauptzuchtschauen
üblich, aber durchaus ausreichend.
Zwischen den
Junghundringen und dem Stadion gab es eine Anzahl von Möglichkeiten,
sich mit verschiedenen Speisen und Getränken zu versorgen, genau so
wie beim Haupteingang zum Stadion. Nicht weit davon entfernt waren
die meisten Stände, einige allerdings waren von der Hauptgruppe
etwas abgetrennt.
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WORLD
SIEGERIN 2006 - XARA VOM AGILOLFINGER
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Nathalie
Prachensky and the Siegerin Xara vom Agiloifinger and Lothar Quoll
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Wie üblich, trafen sich
Freunde und Bekannte aus verschiedenen Ländern. Es ist ein sehr
bereichernder Aspekt der Siegerhauptzuchtschau, dass man sich trifft
und die Schäferhundszene bespricht, ihr Auf und Ab, ihre
Spekulationen und Gerüchte, Tipps zum Erfolg, die Enttäuschungen,
die wahrscheinlichen Gewinner, die Höchstplatzierten der einzelnen
Klassen usw., usf. Dies ist ein äußerst unterhaltsamer Teil dieser
großartigen Schau; ich unterhielt mich mit Schäferhundenthusiasten
aus den verschiedensten Ländern einschließlich Deutschland, den
Niederlanden, Belgien, Italien, Frankreich, den USA, Neuseeland,
Kanada, Hawaii und Südafrika.
Die besten Gruppen der
Gebrauchshundeklasse (über 2 Jahre) werden am Sonntagnachmittag im
Hauptstadion bewertet. Bedingt durch die hohen Meldezahlen ist es
notwendig, dass alle Klassen in Gruppen von ungefähr 50-60
unterteilt werden. Um die größeren jungen Klassen zu richten, kann
es bis zu vier Gruppen geben, wie zum Beispiel in der Jugendklasse
Hündinnen. Es ist auch üblich, dass nach dem Richten einer Gruppe,
die vorne platzierten in der nächsthöheren Gruppe antreten.
In der Wettervorhersage
hieß es, es werde während der dreitägigen Schau sowohl Sonnenschein
als auch Bewölkung, Schauer und Gewitter geben. Das Wetter war dann
die meiste Zeit der Schau sehr gut, mit etwas Bewölkung und
gelegentlichen Schauern, am Sonntag regnete es einige Stunden lang
heftig, hauptsächlich während der Gebrauchshundeklasse. Es war
während der ganzen Schau ziemlich warm.
Ich habe wiederum die
“HAUPTERGEBNISSE”
der Schau gesammelt und ich hoffe, Sie werden sie nützlich finden.
Das bedeutet auch, dass sie auf einen Blick die Gewinner und deren
Vater- und Muttertier sehen können; genauso wie die Rüden
hervorgehoben sind, die die beste Nachkommenschaft gebracht haben.
Auf diese werde ich Ihre Aufmerksamkeit später lenken.
Die Siegerschau 2006 brachte eine Richteränderung für die
Gebrauchshundeklasse Hündinnen mit sich. Günther Schwedes,
Zuchtstätte von der Wilhelmswarte. Die Gebrauchshundeklasse
Rüden wurde wie letztes Jahr gerichtet von Heinz Scheerer,
Zuchtstätte vom Hühnegrab, der auch amtierender SV
Bundeszuchtwart ist.
Günther Schwedes ist
ein sehr bekannter und respektierter SV-Richter. Günther hat ein
ruhiges Auftreten und eine natürliche Autorität; sein
offensichtlicher Enthusiasmus und seine Begeisterung verbunden mit
seiner Befähigung und Erfahrung beim Richten der
Gebrauchshundeklasse der Hündinnen machten das Zuschauen zu einem
wahren Vergnügen.
Ursus von Batu spielte
wiederum eine große Rolle in den Blutlinien dieser Siegerschau,
allerdings war es offensichtlich, dass auch alternative Blutlinien
hervorgebracht werden. Die stärkste Blutlinie, die 2006 ins Auge
stach, war Dux della Valcuvia. Sein Sohn Quantum von
Arminius VA2 und ein seiner Enkel, ein Quantum von
Arminius-Sohn, Zamp vom Thermodos machte VA1 & Sieger.
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DUX
DELLA VALCUVIA |
Es ist offensichtlich,
dass Dux della Valcuvia bereits jetzt ein sehr
einflussreicher Vererber in unserer Rasse ist; er ist nicht nur
selbst ein Topvererber, sondern auch seine beiden Spitzenvererbenden
Söhne Marko della Valcuvia VA7 2005, Quantum
und sein Enkel Zamp tragen alle seine exzellenten
Vererberqualitäten in sich.
Für diese beachtlichen Vererberfähigkeiten habe ich die folgende
Erklärung, die Züchtern helfen wird, zu verstehen, woher vieles
davon stammt. Sie wird auch die Notwendigkeit für Züchter
hervorheben, die Hündinnen genauer unter die Lupe zu nehmen, um eine
erstklassige Zuchtauswahl zu erreichen.
Dux della
Valcuvia
–seine hervorragenden Vererberqualitäten kommen nicht allein über VA
Max della Loggia dei Mercanti, sie kommen genauso über Una della
Valcuvia. Una ist eine Tochter der hervorragenden VA-Hündin "Ulme de
Valdovin", die in Spanien von Javier Mallo gezüchtet wurde.
Marko della Valcuvia ist 3-2 ingezüchtet auf die fantastische VA
"Ulme de Valdovin" die 1996 in Deutschland ungeschlagen war. Ulme
erreichte zwei Mal VA6 in Deutschland, Siegerin in Spanien, zwei
Mal Siegerin in Italien und auch belgische Siegerin. Die
wunderschöne Ulme war eine Tochter des Siegers Visum vom Arminius
und der spanischen Siegerin Ora von Batu.
Beachten Sie, wie der Züchter der Zuchstätte "Della Valcuvia"
seine Zucht aufgebaut und auf Ulme ingezüchtet hat. Viele ihrer
Nachkommen stehen in ihrem Typ. Ulme ist eine Halbschwester des
V-Rüden Lux de Valdovin SG3, (ein Sohn von Zamb v.d. Wienerau und
dazu noch einer seiner Besten). Lux’ Einfluss wird in vielen der
deutschen VAs sichtbar – wie zum Beispiel Larus, Untox etc. Lork de
Valdovin war VA in Spanien und ist einer der besten spanischen
Vererber aller Zeiten. Lina de Valdovin SG16 Deutschland, und
natürlich Ulme, Lux, Lork, Lina, kommen alle über die VA1 &
spanische Siegerin Ora v. Batu.
Ora von Batu, Mutter
von Ulme, ist auch eine Schwester von Ossa v. Batu, Mutter von Immo
v. Batu, auch er ein Topvererber und Vater von Österreichs
langjährigen Spitzenvererber Iwan vom Lechtal. Es ist klar, dass
viele der großartigen Vererberqualitäten von Dux della Valcuvia
über einige hervorragende Vererberinnen kommen.
Das Ergebnis der italienischen Siegerschau 2004 zeigte die
Vererberqualitäten von Marko della Valcuvia. Die Nachkommenschaft
von Marko bei der deutschen Siegerschau 2005 führte diese
Vererberqualitäten fort, genauso wie die Nachkommenschaft von
Quantum und die seines Sohnes Zamp vom Thermodos, der bei
der Siegerhauptzuchtschau 2005 13 Töchter in den TOP 50 der
Jugendklasse der Hündinnen hatte und 7 Söhne in den TOP 50 der
Jugendklasse Rüden – das macht insgesamt 20 der 100 TOP GSD,
JEDER FÜNFTE, ein fantastisches Ergebnis.
Bei der
Siegerschau 2006 in Oberhausen holte Zamp vom Thermodos den
vielbegehrten Siegertitel und Quantum von Arminius wurde zum
zweiten Mal Vize-Sieger. Am Samstagmorgen wurden die
Nachkommengruppen BEIDER Topvererber ins Stadion gebracht, während
die Richter Heinz Scheerer und Günther Schwedes die Vorzüge der
jeweiligen Nachkommengruppen hervorhoben. Dies war pure Anerkennung
des sehr hohen Stellenwerts, diesen beiden Rüden zugerechnet zu
werden, wegen ihrer sehr positiven Beiträge zu unserer Rasse.
Quantum
ist der Vater des bemerkenswerten V9 Winner vom Assaut SG3-
2005, Dux Vater von Boss v.d. Grafenburg V13- 2005 und
V11- 2006, Marko Vater von Wafa di Casa Cacozza VA6-
2005 und VA4- 2006, und Zamp Vater von Pania dell
Alto Pino SG6- 2005 und VA9- 2006.
Bitte lesen Sie die
ENDERGEBNISSE sorgfältig durch, um die vorzüglichen
Vererberqualitäten über Dux della Valcuvia, seiner beiden
Söhne Quantum & Marko und seinem hervorstechenden Enkels über
Quantum, Zamp vom Thermodos vollends zu würdigen. Letzterer
war ohne Zweifel der Star der Siegerschau 2006. Ich hoffe, Sie
können nachvollziehen, warum ich bei diesen wertvollen Blutlinien so
sehr ins Detail gegangen bin.
Die
Gebrauchshundeklasse Rüden
war für mich die beste
Klasse der Siegerschau; es gab 8 VA Rüden.
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ZAMP
VOM THERMODOS |
Zamp vom Thermodos
ist der völlig verdiente Sieger wegen der hervorragenden Anatomie
und seiner genauso hervorragenden Nachkommengruppe, von denen viele
Tiere hohe Plätze belegten; einige hätten meiner Meinung nach noch
höher bewertet werden können.
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QUANTUM VON ARMINIUS |
Quantum von Arminius
– ein GROSSER Rüde, der für sein Alter bei VA2 sehr gut aussieht und
gute Gebäudeverhältnisse aufweist; außerdem mit einer
beeindruckenden Nachkommengruppe.
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ORBIT VOM HUHNEGRAB |
VA3 Orbit vom
Hühnegrab ein GROSSER Rüde, der die größte Nachkommengruppe der
Siegerschau hatte. Allerdings war diese Nachkommengruppe
enttäuschend. Die Eigentümer sollten in der Zukunft mehr Wert auf
Qualität als auf Quantität legen.
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PAKROS D'ULMENTAL |
VA4 Pakros d’
Ulmental sollte meiner Meinung nach höher bewertet worden sein
als Orbit, wegen seiner Anatomie und der Qualität seiner
Nachkommengruppe; er ist auch der Vater des wunderbaren VA8-Rüden
Vegas.
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DUX
de CUATRO FLORES |
VA5 Dux de Cuatro
Flores, meiner Meinung nach hätte auch Dux vor Orbit platziert
werden sollen. Dux setzt die Blutlinie seines Vaters VA Hill vom
Farbenspiel fort. Er produzierte einige hervorragende Hündinnen.
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QUENN VOM LOHERWEG |
VA6 Quenn vom Loher
Weg, ich war mehr als nur ein wenig enttäuscht von seiner
Nachkommengruppe, er wird in dieser Hinsicht sicher eine bessere
Qualität vorweisen müssen, um seinem VA-Status gerecht zu werden.
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ODIN
VOM HOLTKAMPER HOF |
VA7 Odin vom
Holtkämper Hof, (Jugendsieger 2005) Ein GROSSER Rüde aus einem
sehr erfolgreichen Zwinger: man hat mir verschiedentlich berichtet,
dass er tollen Nachwuchs bringt, obwohl die Nachkommenschaft in
diesem Jahr für eine Nachkommengruppe noch zu jung waren.
Vortrefflicher Rüde mit exzellenten Gebäudeverhältnissen und einem
sehr guten Gesamteindruck – ich bin sicher, er wird nächstes Jahr
eine aufregende Nachkommengruppe präsentieren.
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VEGAS DU
HAUT MANSARD |
VA8 Vegas du Haut
Mansard, (Jugendsieger 2005) meine erste Wahl in punkto Rüden,
und auch dieses Jahr sah er ganz aus wie der Star, der er ist. Vegas
ist ebenfalls zu jung für eine Nachkommengruppe, aber auch hier bin
ich sicher, dass er eine produzieren wird. 2007 werden wir sehen;
ich habe mir berichten lassen, dass in seinen ersten Würfen viele
außergewöhnliche Welpen sind. Vegas, genauso wie sein Vater Pakros,
ist ein sehr interessanter Rüde für die Zukunft unserer Rasse.
Ich habe keine Zweifel
daran, dass eine Verbindung der Pakros und Vegas-Linien
mit den Ursus und Yasko-Linien und Dux, Zamp,
Quantum, Marko-Linien in der Zukunft unserer Rasse eine SEHR
GROSSE ROLLE spielen wird. Familien, die Familien ergänzen, und
sicherlich königliche Kombinationen. Ich würde auch hinzufügen, dass
die Dux de Cuatro Flores und Esko vom Danischen Hof Linien,
besonders wo sie in der weiblichen Linie dominieren, sehr gut mit
den oben erwähnten Linien zu kombinieren sind. Ich bin auch
zuversichtlich, dass Odin vom Holtkämper Hof sich als sehr
erfolgreicher Vererber herausstellen wird und zu den aufregenden
Blutlinien beitragen wird, die sich in Deutschland entwickeln und
derzeit von Herrn Heinz Scheerer gefördert werden. Sehr große
Anerkennung muss natürlich den deutschen Züchtern ausgesprochen
werden, denn sie wählen meistens Rüden aus, die zu den
entsprechenden Hündinnen passen. In vielen anderen Ländern wählt die
Mehrzahl der Züchter den Zuchtpartner nach dem Motto “Wer ist der
Besitzer des Rüden”, ein sicherer Weg zur Mittelmäßigkeit
unserer Rasse in den Ländern, dessen Züchter nach solchen
Grundsätzen verfahren.
Es wäre für alle
übrigen Länder von großem Vorteil, DEN PROGRESSIVEN ANSATZ DES
DEUTSCHEN SV UND DER DEUTSCHEN ZÜCHTER ZU ÜBERNEHMEN, besonders für
Länder mit Mitgliedern des WUSV. Wir könnten alle so viel mehr für
unsere Rasse erreichen, und so viel eher.
Bevor ich zur
Besprechung einiger hochplatzierten V-Rüden übergehe, möchte ich
noch bemerken, dass die diesjährige Auswahl der VA-Rüden die beste
Auswahl seit Jahren war, was Gebäudeverhältnisse, allgemeines
Erscheinungsbild und Blutlinien anbetrifft; Herr Heinz Scheerer
sollte für seinen positiven Einfluss beglückwünscht werden. Einige
Nachkommengruppen enttäuschten zwar, dies wurde aber durch die
herausragenden Nachkommengruppen der anderen und die sich daraus
ergebenden vielversprechenden Zukunftsaussichten mehr als
wettgemacht.
An dieser Stelle sollte
ich erwähnen dass Nando vom Gollerweiher VA9- 2005 den
TSB-Test nicht bestanden hat, genauso wie Karat’s Yoker
(jetzt verkauft); es wurde eigentlich erwartet, dass die beiden in
die VA-Gruppe aufgenommen werden. Nach dem Nichtbestehen des
TSB-Tests ist diese Erwartung nun hinfällig. Ken vom
Elzmündungsraum V2- 2005 und Sony v.d. Neudenauer Holzsteige
SG2- 2005 hatten einige Wochen vor der Siegerschau Verletzungen
erlitten und konnten nicht antreten. Sony wurde seitdem nach China
verkauft, wo er auf viele andere Spitzenrüden und –hündinnen trifft,
die die Chinesen in den letzten Jahren erworben haben.
Bedauerlicherweise ist Flipp vom Arlett kurz vor der
Siegerschau gestorben.
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V1
BRAVOS STEFFEN HAUS |
V1 Bravos Steffen
Haus, von
ihm wurde eigentlich erwartet, dass er als der beste Sohn des
herausragenden Vererbers Esko vom Danischen Hof in die VA-Gruppe
aufsteigt; eine etwas enttäuschende Nachkommenschaftsgruppe und sein
Erscheinungsbild, das im Vergleich zum letzten Jahr gelitten hatte,
verhinderten dies.
V2 Janos Noriswand,
ein GROSSER Rüde, ich war sehr überrascht, dass er eine so hohe
Bewertung wie V2 errang, besonders weil er ein so großer Hund ist.
Ich fand es auch erstaunlich, dass er einige Wochen nach dieser
Veranstaltung den Siegertitel der italienischen Siegerschau errang.
Der SV wird sich dem Problem der Größe konsequenter und
strukturierter nähern müssen. Ich habe weiter unten noch mehr zum
Thema Größe in unserer Rasse zu sagen.
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QUANTUM VOM FIEMERECK |
V3 Quantum vom
Fiemereck,
ein Sohn von Rocky vom Haus Tepferd der ersten Qualität. Er war
dieses Jahr der beste Rüde aus der VA - Ando Linie, er war SG6 JKLR
2005.
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DUX
VOM JABORA
photo by John Ward |
Ich möchte auf einige
andere Rüden in dieser Klasse hinweisen, die mich besonders
beeindruckt haben: V6 Idol Holtkämper Hof, er hatte eine
exzellente Nachkommengruppe und sollte daher meiner Ansicht nach
viel höher bewertet worden sein. V8 Dux Jabora, V9 Winner Assaut,
V13 Xaro d’ Ulmental, V14 Ingodds Agassi, V17 Bazi Urbecke, und
die Brüder V15 Negus und V 24 Naxos Holtkämper See,
vom Vater Sieger Zamp über eine Spitzenvererberin, eine
Wallace-Tochter.
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XARO
d' ULMENTAL |
Eine beachtliche Menge
Hunde bestanden den Gebrauchshund-TSB-Test nicht: 47 Rüden und 38
Hündinnen. (der Gebrauchshund-TSB-Test ist für alle erwachsenen
Hunde vorgeschrieben, er ist auch bekannt unter den Namen Mutprobe,
Beißtest und Schutzdienst.)
Erwähnenswert sind
unter den TSB-Opfern: Karat’s Yoker V1- 2005, Nando vom Gollerweiher
VA9- 2005,
Solo vom Team Fiemereck
V14- 2005,
Bruder von Sammo vom Team Fiemereck, der letztes Jahr nicht
bestanden hatte und dieses Jahr nicht vorgeführt wurde. Merlin
Osterberger Land SG12- 2005, Tony degli Achei SG13- 2005, Kenzo
Grafenburg SG7- 2005, Cello Haus Yü SG4- 2005, Bijou Freeze Land
SG18- 2005. Erwähnenswert unter den Hündinnen waren: Atrice Regina
Pacis VA10- 2005, Osaka Fichtenschlag SG15- 2005.
In der
Gebrauchshundeklasse Hündinnen
gab es 9 VA-Bewertungen
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WORLD SIEGERIN 2006 - XARA VOM AGILOLFINGER |
VA1 & Siegerin Xara Agilolfinger, – eine Hündin, die
letztes Jahr VA7 plaziert war und die ihrem diesjährigen Titel
völlig gerecht wird. Eine Hündin von angemessener Größe mit einem
guten Kopf und Ausdruck, harmonischen Gebäudeverhältnissen,
hervorragender Ober- und Unterlinie, absolut korrekten Winkelungen.
Ihre Vorstellung war durchgehend vorbildlich, sie war zwar nicht
voll im Haar, das tat aber ihrem insgesamt herausragenden Eindruck
keinen Abbruch, eine sehr würdige Siegerin.
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CHAKIRA OSTERBERGER LAND |
VA2 Chakira
Osterberger Land, eine GROSSER Hündin, aufgestiegen von VA12-
2005, wiederum eine exzellente Hündin, die aus einem der
erfolgreichsten Zwinger Deutschlands stammt. Eine Esko-Tochter die
durch ihre Nachkommenschaft sicher viel zu unserer Rasse beitragen
wird.
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YASMIN VOM NIEUWLANDSHOF |
VA3 Yasmin vom Nieuwlandshof eine GROSSER Hündin, die einen
bemerkenswerten Sprung von SG11- 2005 machte, eine sehr kräftige
Hündin, deren Gangwerksprobe etwas besser hätte sein können.
Gezüchtet in einem niederländischen Spitzenzuchtstätte, dessen
Züchter vor einigen Jahren nach Deutschland umgezogen ist. Eine
schöne Errungenschaft.
VA4 Wafa di Casa
Cacozza eine
GROSSER Hündin, VA6 letztes Jahr und Jugendsiegerin 2004, eine
GROSSE Hündin, die ihre diesjährige Spitzen-VA-Position vollends
verdiente, eine Tochter des Spitzenvererbers VA Marko della
Valcuvia
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VA5
BOA VON ARLINE |
Die übrigen VA-Hündinnen waren alle hervorragend und verdienten ihre
VA-Bewertung. Ich muss sagen, dass ich vom Richten dieser Klasse
durch Günther Schwedes sehr beeindruckt war. Er war sichtlich mit
Spaß bei der Sache und beurteilte die ganze Klasse durchgehend
professionell: er leistete sehr gute Arbeit. Die Qualität dieser
Klasse war wiederum sehr hoch und viele V-Hündinnen hätten für
VA-Titel antreten können, hoffentlich werden einige von ihnen
nächstes Jahr wiederkommen und Erfolg haben. Es ist für viele
Hündinnen schwierig, sich während ihrer produktivsten Jahre von
ihren Würfen zu erholen und die Anforderungen der Siegerschau zu
erfüllen. Meine Hochachtung für die Besitzer, die es schaffen, sie
jedes Jahr zwischen den Würfen wieder vorzustellen.
Ein sehr ernster
Aspekt, auf den ich hinweisen möchte, ist, dass die Widerristhöhe
vieler Hündinnen in dieser Klasse eindeutig über 60 cm war. Allein
das schon führt zum interessanten Thema, wie wohl Größe vom SV
gehandhabt wird: vielleicht geht es eher darum, wen man kennt als
darum, was man weiß. Der “variable” Maßstab in Deutschland ist seit
vielen, vielen Jahren ein heißes Diskussionsthema. Ein anderes
regelmäßiges Diskussionsthema der Siegerschau, das dieses Jahr noch
an Brisanz gewonnen hat, ist der Kommentar vieler deutscher
Züchter/Aussteller und Zuschauer und auch vieler ausländischer
Züchter: KEINE BEZIEHUNGEN - KEINE CHANCE.
Dies ist ein sehr
gewichtiges Diskussionsthema, das im Interesse unserer Rasse und der
weltweiten Rasse gelöst werden muss. Die verschiedenen Aspekte
dieses Themas berühren die GRUNDSÄTZE, die die ZUKUNFT
unserer Rasse bestimmen werden. Das Thema greift die Tatsache auf,
dass die BESTEN TIERE UNSERER RASSE DIE SPITZE BILDEN SOLLTEN.
Der beste Rüde oder die beste Hündin sollte unabhängig von
Besitzverhältnissen und Beziehungen in die höchsten Positionen
gefördert werden, damit sie den Fortschritt unserer Rasse positiv
beeinflussen können. WER diesen Hund besitzt / gezüchtet hat, darf
keine Rolle spielen.
Ich möchte dem SV zur
Einführung des Haartests bei der Siegerschau 2006 gratulieren, mit
dem überprüft wird, ob Hunde mit HAARFÄRBEMITTEL BEHANDELT WURDEN.
Die Entnahme von Haarproben bei den ersten ZEHN der
Junghundklassen und den ersten FÜNFZEHN der
Gebrauchshundklassen war die positivste Maßnahme der letzten Jahre,
um BETRUG zu verhindern. Die Unterschiede beim
Erscheinungsbild der Hunde durch alle Klassen waren auffällig; ich
empfand es als sehr beruhigend, wie normal die Farbe dieses Jahr
war, und wie einige, die in früheren Jahren Hoffnung auf höchste
Ehren hatten, eine Farbe aufwiesen, die ganz anders war als früher.
Die Besitzer sollten keinen Zweifel daran haben, dass dies
augenscheinlich und sehr auffällig war. Ich hoffe aufrichtich, dass
nächstes Jahr der Haartest auf die ersten 20 jeder Klasse
ausgeweitet werden kann.
Ich hoffe auch, dass
der SV ein EINDEUTIGES Messverfahren des Widerrists für die
ersten 20 Tiere jeder Klasse bei der Siegerschau einführen wird. Es
ist inakzeptabel, dass offensichtlich zu große Hunde den Genpool
unserer Rasse maßgeblich beeinflussen. Es wurde in dieser Hinsicht
schon zu lange weggeschaut und diese Praxis sollte ein Ende finden.
Der SV kann sich nicht
einerseits stur weigern, den Rassestandard im Bezug auf
Widerristhöhe zu verändern, anderseits weiterhin den SV-Richtern und
SV-Körmeistern erlauben, falsche Maße zu notieren, wenn es ihnen
beliebt. Das ist heuchlerisch und es ist Betrug und es muss beendet
werden.
Der SV setzt den
Rassestandard fest sowie die Regeln und Regulierungen; er muss
gleichfalls einen Standard für Integrität für unsere Rasse
festsetzen: dies ist genauso wichtig, wenn nicht wichtiger.
BETRUG IST FALSCH – BETRUG
ZULASSEN IST GENAUSO FALSCH
Die SV Körordnung schreibt folgendes äußerst klar vor:
7.2 Körklasse 2
Hunde, die in Körklasse-2 angekört werden:
b) mit Maßen, die bis zu 1 cm von den Grenzwerten der Widerristhöhe
abweichen;
Anmerkung: die
Grenzwerte der Widerristhöhe lauten wie folgt:
Rüden 60cm bis 65cm –
Hündinnen 55cm bis 60cm.
Meiner Ansicht nach ist
dieser 1cm viel zu restriktiv, um genaue Messungen zu
ermöglichen, besonders bei der Körung, und ich glaube,
dass 2cm am oberen Ende viel realistischer sind. Dies wird
augenscheinlich, wenn man die Größe vieler topplatzierter Hunde bei
den Siegerschauen der letzten Jahre betrachtet. Man darf nicht
vergessen, dass die meisten dieser Rüden größten Einfluss auf unsere
Rasse haben. Der deutsche “Gummimaßstab” war schon immer ein
internationaler Witz, solange ich mich erinnern kann. Die Körklasse
2 ist sicherlich besser, als die Körung nicht zu bestehen und
dadurch anderweitig herausragende Hunde für unseren Rassepool zu
verlieren. Dies in Verbindung mit Ehrlichkeit beim Messen ist es
sicher wert, eingeführt zu werden. Ich würde auch vorschlagen, die
Messung der Größe doppelt vorzunehmen. Sie ist viel zu wichtig, um
einem einzigen Körmeister überlassen zu werden. Moderne Meßmethoden
beim Messen der Hunde können menschliche Irrtümer weitgehend
ausschalten und sollten daher sicherlich zum Einsatz kommen. Mit der
modernen Technologie ist das sicher zu verwirklichen.
Ich entschuldige mich
nicht dafür, über diese sehr ernsten Themen hier in meinen
IMPRESSIONEN zu schreiben. Die Bundessiegerhauptzuchtschau ist
die weltweit bedeutendste und einflussreichste Veranstaltung für
unsere Rasse auf der Welt. Wir müssen alle wichtigen Themen, die die
Rasse jetzt und in Zukunft betreffen, zur Diskussion offen halten,
so dass wir in den einflussreichen Schäferhundorganisationen ernst
genommen werden, besonders bei denen in Deutschland, dem
Ursprungsland.
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IROK
KARANBERG |
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IROK
KARANBERG |
In der Junghundklasse-Rüden, wäre der SG1 und Junghund-Sieger
Irok Karanberg sicher nicht meine erste Wahl gewesen,
allerdings ist er ein gut aufgebauter Hund, der aber bei diesem
großen Anlass eine traurige Vorstellung bot. An diesem Punkt muss
ich anmerken, dass ich von den beiden jungen Rüdenklassen enttäuscht
war; es wurden keine so herausragenden Rüden präsentiert wie letztes
Jahr. Es gab sicher keinen Odin oder Vegas oder gar Sony unter
ihnen. Ich glaube auch, dass die besseren Rüden in beiden Klassen
unterbewertet wurden, was viel Kritik an der Richtweise laut werden
ließ. Es ist von entscheidender Wichtigkeit, dass der SV die
talentiertesten unter seinen Richtern für die Siegerschau beruft.
Wir wissen alle, dass einige Richter außergewöhnlich begabt sind und
ein Auge für das Richten unserer Rasse haben. Wir sollten
bestmöglichen Gebrauch von diesen besonders talentierten Richtern
machen. Lassen Sie mich eine Sache äußerst klar darstellen: nicht
alle Schäferhundrichter sind gleichermaßen begabt und talentiert für
die Beurteilung unserer Rasse. Das zeigt sich bei den wesentlichen
Zuchtschauen, besonders bei der Siegerschau sehr deutlich für die
vielen Tausend Schäferhundbegeisterten, die aus allen Teilen der
Welt zusammenkommen, um an dieser Schau teilzunehmen.
SG2 Flipp Butjenter
Land
beeindruckte leidlich, genauso wie die drei Zamp-Söhne SG3
Yumbo Bärenschlucht, SG5 Sirio della Real Favorita
(Belgischer Jugendsieger 2006) und SG6 Cito Haus Portofino.
Zamp hatte SIEBEN Söhne unter den ersten 50 dieser Klasse. Orbit
Hühnegrab hatte SECHS Söhne unter den ersten 50 dieser Klasse,
obwohl ich von dem sehr großen SG4-Rüden Greif Karl-May Hohle
etwas weniger beeindruckt war als von den anderen Orbit Söhnen, die
meiner Meinung nach Glück gehabt hatten, so hoch platziert zu
werden.
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.jpg) |
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TIANA VOM FICHTENSCHLAG |
In der Junghundklasse Hündinnen war ich von der Qualität im
allgemeinen beeindruckt – viel mehr als von der Junghund Rüden
Klasse. Die SG1 und Junghundsiegerin Tiana Fichtenschlag war
eine sehr schöne Hündin, deren Vater Wilko Fichtenschlag ist, ein
Sohn von VA Orbit von Tronje über eine Hoss Lärchenhain Tochter,
ihre Mutter Lufti Hühnegrab ist eine Tochter von VA Hill Farbenspiel
aus der VA Karly Arminius - Marit Wildsteigerland - Linie von der
weiblichen Seite her. Tiana ist sicher eine Hündin, die nächstes
Jahr ins Auge stechen wird. Die SG4 Yelly Dreisbachtal, eine
Tochter von VA Dux Cuatro Flores war gleichermaßen beeindruckend,
genauso wie die SG5 Dux Tochter Finny Jahnhöhe. Es gab drei
Dux Töchter unter den ersten 50, genauer unter den ersten 20. Es gab
auch sechs Pakros-Töchter und sieben Zamp-Töchter unter den ersten
50.
Die Jugendklasse
Rüden war für mich eindeutig die enttäuschendste Klasse der
ganzen Schau. Dies war kein gutes Jahr, ohne herausragende Stars für
die Zukunft und die Richtweise machte mich, gelinde ausgedrückt,
etwas ratlos. Einige exzellente Rüden hätten in dieser Klasse viel
höhere Positionen verdient. Ich habe noch bei keiner Siegerschau
einen Richter erlebt, der sich so sehr in seinen Unterlagen verlor.
Tatsächlich verstand ich manchmal nicht mehr, was eigentlich los
war.
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SG10
XADRO VOM STREEK |
Da ich diese Klasse von
Anfang an bis zu dem Richten der Endgruppe verfolgt habe, wäre
meiner Ansicht nach der SG10 Rüde Xadro vom Streek, ein
exzellenter Sohn von VA Orbit von Tronje der Gewinner meiner
Wahl gewesen und der SG9 Rüde Lasso Rieser Perle, ein Sohn
von VA Orbit Hühnegrab, der auch unter Orbits
Nachkommenschaftsparade hervorstach, hätte den zweiten Platz
verdient; diese beiden Rüden haben eine viel versprechende Zukunft.
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THOR
VOM FRIEDENSPARK |
Ich war auch sehr beeindruckt von dem SG28 Rüden Thor
Friedenspark, von dem ich glaube, er sollte unter den ersten
fünf gewesen sein. Er ist ein exzellenter Rüde von großer Kraft und
Substanz, exzellenten Gebäudeverhältnissen und herausragendem
Bewegungsablauf.
Ich werde seinen Werdegang mit großem Interesse
verfolgen. Ich muss außerdem noch zwei anderen exzellenten Rüden in
dieser Klasse erwähnen: beide sind in Großbritannien gezüchtet und
gehören Briten; die beiden wurden hoch platziert, meiner Meinung
nach aber nicht hoch genug.
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ASTANA ALFONS |
Der eine war der SG14 Astana Alfons, dessen Vorstellung
beispielhaft war, meinen Glückwunsch an Julie und Tom Bridge. Sein
Vater ist Mentos Hühnegrab, ein Hund der nach Großbritannien
importiert wurde und der zur Hälfte John Ward vom Belezra GSD
Cornwall gehört. Mentos errang auch ein glaubwürdiges V42 in der
Gebrauchshundklasse Rüden: Herzlichen Glückwunsch, John.
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SHOTAAN FABIUS |
Der zweite exzellente Rüde in dieser Klasse aus Großbritannien war
SG29 Shotaan Fabius; auch seine Präsentation war
beispielhaft. Fabius gehört und wurde gezüchtet von Steve Cox -
Glückwunsch an Steve und seinen Vater Mike. Alfons und
Fabius sind eine Bereicherung für ihre Züchter und Eigentümer
und die britische Schäferhundbruderschaft, die sie so bewundernswert
repräsentiert haben. Sie waren sicher ein britisches Highlight auf
dieser Schau.
Des weiteren stachen
mir die beiden Brüder SG19 und SG24 Flash und Fello
Zomerdijkslanden ins Auge: gezüchtet in Holland und beides
Zamp-Söhne. Mir persönlich gefiel Fello besser.
Eine sehr interessante
Beobachtung dieser Klasse ist es, die Väter der ersten 50 Hunde zu
betrachten und zu bemerken, wie viele verschiedene es sind. Ich kann
mich an eine solche Vielfalt von Vererbern bei keiner früheren
Siegerschau erinnern. Das gibt zu denken!
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VIANA VOM FICHTENSCHLAG |
Die Jugendklasse Hündinnen: Die SG1 Jugend Siegerin Viana
Fichtenschlag war aus demselben Zwinger wie die Junghundsiegerin
Tiana Fichtenschlag, eine bemerkenswerte Errungenschaft,
Glückwunsch.
Die SG4 Nadia della Loggia dei Mercanti hat
sicher eine strahlende Zukunft,
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DESPINA VOM WEINBACHER LAND |
genauso wie die SG6 Despina Weinbacher Land, eine VA Quenn
Tochter.
SG11 Gwendy aus Agrigento, eine schöne Hündin vom erstklassig
gezüchteten Vater Leo aus Agrigento muss in den nächsten
Jahren ganz bestimmt für eine VA-Bewertung vorgemerkt werden. Ich
bin sicher, sie wird zu hohen Ehren gelangen. Die Zamp-Töchter
SG18 Daphne Elzmündungsraum und ihre Schwester SG30 Daira
Elzmündungsraum die Sue Belfield aus Großbritannien gehört,
beeindruckten mich gleichfalls, ich glaube sogar, dass Diara etwas
höher hätte beurteilt werden können.
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CALIBRA PANONIANSEE |
Die SG52 Calibra Panoniansee, auch eine Zamp-Tochter,
fiel mir ebenfalls auf.
Viele Hündinnen der
Spitzengruppe dieser Klasse waren sehr beeindruckend. Es gab
qualitativ hervorragende Gebäudeverhältnisse, beeindruckende Typen,
die durch exzellente Präsentationen zur Geltung gebracht wurden. Für
mich war es die beeindruckendste Jugendklasse der Schau. Der Richter
Eric Bösl leistete gute Arbeit; ich habe nur wenige gehört, die mit
seinen Platzierungen nicht einverstanden waren. Wiederum war die
Auswahl der Vererber sehr vielfältig, betrachten Sie die
HAUPTERGEBNISSE, die deutlich illustrieren, dass den Züchtern nun
eine große Zahl an Vererbern und erfolgreiche Kombinationen zur
Verfügung steht.
Wir müssen uns alle
bewusst sein, wie wichtig es für die Zukunft unserer Rasse ist, dass
wir kontinuierlich junge Leute, Jungen und Mädchen, ermutigen, sich
für Schäferhundezucht zu interessieren. Es freut mich
außerordentlich, vom “Debüt” einer jungen Schäferhundenthusiastin
aus Großbritannien berichten zu können: Jazz Davies, 12 Jahre
alt, aus Wales, die nicht nur an ihrer ersten Siegerschau
teilnahm, sie präsentierte auch die junge VA3 Orbit vom Hühnegrab
Tochter Veneze Addie in VA Orbit’s
Nachkommenschaftsparade. Jazz trat in dem großen Ring des
Stadions sehr überzeugend auf, sie präsentierte ihren Hund versiert
und selbstsicher, sie war ihrem zarten Alter weit voraus. Sie hat
für die britische Schäferhundszene sicher viel zu bieten und ich
hoffe, wir alle unterstützen Jazz in unserem Kreis, wo immer
es geht.
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JAZZ
DAVIES |
Jazz Davies sollte uns dazu inspirieren, eine starke
Jugendteilnahme an unserem Sport aufzubauen: wir müssen uns im
Klaren sein, wie wichtig das für unsere Zukunft ist. Wir sollten die
prächtigen Bemühungen von John Ward voll unterstützen, ein
erfolgreiches Jugendpräsentationsprogramm zu entwickeln. Jeder von
uns muss noch viel mehr tun; Seminare, Trainingsklassen und viel
mehr Möglichkeiten zur Präsentation für die Jugend müssen geschaffen
werden.
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STADIUM - HAMBURGER STRASS 210 - BRAUNSCHEIG, GERMANY
venue for the Sieger Show 2007 |
Nun freue ich mich auf die nächste
Siegerschau
2007, die in
THE STADIUM,
Hamburger Straße
210,
Braunschweig bei Hannover stattfinden wird, im Norden
Deutschlands. Es wird wiederum eine relative kleine Stadt sein,
also buchen Sie bitte Ihre Hotels früh genug, damit Sie nicht
enttäuscht werden. Rose & Harry Emmett haben wieder einmal ihren
exzellenten Sieger Trip zur diesjährigen Schau organisiert, sie
werden ihn nächstes Jahr wieder organisieren und hoffentlich noch
oft in der Zukunft. Die Trips finden große Unterstützung und
Anklang – die Atmosphäre ist fantastisch. Diejenigen unter Ihnen,
die noch nie auf einer Siegerschau waren, oder seit Jahren nicht
mehr, kommen Sie 2007. So Gott will, werden wir uns dort treffen.
David
Payne – Videx GSD
www.videxgsd.com
Copyright
©
– David Payne