Die Zucht Deutscher Schäferhunde hier in Großbritannien hat den
kontroversesten und kritischsten Punkt ihrer Geschichte erreicht.
Denn der Kennel Club weigert sich, auf die Vernunft zu hören und
führt offensichtlich eine öffentliche Kampagne durch, um unsere edle
Rasse des Deutschen Schäferhundes zugunsten der völlig unkorrekten
„Alsation“ (Elsässer) in Misskredit zu bringen. Der Kennel Club hat
entschlossen mitgearbeitet bei einer „Verurteilung durch das
Fernsehen“ des DSH Best of Breed auf der Crufts 2010, und hat großen
Unmut bei der leidenschaftlichen und engagierten Besitzerin sowie
bei dem angesehenen und erfahrenen Richter verursacht. Der
Zuchtrichter wurde im Übrigen vom Kennel Club gerade deshalb
ausgewählt und ernannt, weil er ein kenntnisreicher, erfahrender und
hoch angesehener, spezialisierter Zuchtrichter für Deutsche
Schäferhunde ist.
Caroline Kisko, Generalsekretärin des Kennel Clubs, hat sich in
einem Fernsehinterview durch Claire Balding skandalös verhalten. Es
schien offensichtlich, dass dieses Interview gestellt war. Die
Produzenten des Programms und Claire Balding sollten sich schämen,
dass sie es erlaubt haben, dass sie und ihre Sendung missbraucht
wurden um den rassenbesten DSH, seine Besitzerin, den DSH
Zuchtrichter und die gesamte DSH Gemeinschaft öffentlich zu
beschimpfen und zu beleidigen. Der Kennel Club sollte sich jetzt
ernsthaft überlegen, Caroline Kisko für ihren Anteil an diesem
Fiasko zu FEUERN und sich aufrichtig öffentlich zu entschuldigen;
bei der Besitzerin des rassenbesten (B.O.B.) Deutschen
Schäferhundes, dem Zuchtrichter und durch unsere Zuchtvereine bei
der DSH Gemeinschaft. Der Kennel Club sollte darüber hinaus das
Fernsehunternehmen More4 formal auffordern, sich künftig NIEMALS
mehr in irgendeiner Weise an einem derartig beleidigenden Verhalten
in jeglichen Fersehbeiträgen über die Crufts zu beteiligen.
Karoline Kisko hätte den Zuchtrichter für Deutsche Schäferhunde auf
der Crufts unterstützen und Claire Balding darüber aufklären sollen,
dass sie NICHT der ernannte Preisrichter ist und KEINERLEI
Fachwissen besitzt, das mit dem des Preisrichters für Deutsche
Schäferhunde vergleichbar ist und sie solche Meinungen deshalb für
sich selbst behalten sollte. Natürlich ist das nicht passiert, da es
offensichtlich überhaupt nicht in das vom Kennel Club und Caroline
Kisko gewünschte Skript gepasst hätte.
Durch dieses Verhalten scheint der Kennel Club jetzt „nicht geeignet
zu sein, Hundeschauen durchzuführen“. Durch seine unfaire und
unerbittliche Kampagne gegen die Zucht Deutscher Schäferhunde legt
der Kennel Club ein im besten Falle grob unverantwortliches
Verhalten und eine bewusste Irreführung an den Tag. Im schlimmsten
Fall stellt das eine groteske Fremdenfeindlichkeit gegenüber der
Deutschen Nationalzucht dar, dem Deutschen Schäferhund.
Sicherlich ist jetzt die Zeit für alle Zuchtvereine von Rassehunden
gekommen, sich um alternative Möglichkeiten zur Ausstellung ihrer
Hunde zu kümmern. Das muss den Fortschritt in der Zucht Deutscher
Schäferhunde widerspiegeln und so gestaltet sein, dass der Kennel
Club mit seinem Unterlassen der wichtigen, verpflichten
Gesundheitsuntersuchung AUSGESCHLOSSEN ist.
Sicherlich schwindet die Motivation, weiter an etwas festzuhalten,
das so beschädigt und überholt ist wie die Ausstellungen des Kennel
Clubs, die sich offensichtlich im Niedergang befinden. Der Kennel
Club hat die Zucht Deutscher Schäferhunde in hartnäckiger Weise
angeprangert und dabei die wichtige und fundamentale Rolle, welche
die vom Kennel Club lizenzierten Zuchtvereine spielen, die sie sich
mit den verschiedenen Aspekten einer individuellen Zucht
auseinandersetzen geringgeschätzt, oder sogar völlig außer acht
gelassen.
Jeder von Kennel Club lizenzierte Zuchtverein und jeder vom Kennel
Club anerkannte Zuchtrichter muss sich jetzt sehr ernsthaft Gedanken
darüber machen, was genau zwischen dem Kennel Club und der Zucht
Deutscher Schäferhunde in den letzten Monaten gelaufen ist und sich
in diesem abstoßenden Interview zur „Verurteilung durch das
Fernsehen“ zugespitzt hat, das von Claire Balding und Caroline Kisko
durchgeführt wurde. Dabei fehlte jeglicher Respekt für den Deutschen
Schäferhund B.O.B. und den Zuchtrichter für Deutsche Schäferhunde.
Zum jetzigen Zeitpunkt möchte ich die Leser darüber informieren,
dass die Besitzerin dieses Hundes nachvollziehbarer Weise
verzweifelt ist. Und obwohl der „inszenierte“ Schaden nun schon
vorhanden ist, wäre das Mindeste, das der Kennel Club, Caroline
Kisko und das Fernsehunternehmen tun könnten, sich mit einer
ausgiebigen öffentlichen Entschuldigung an sie zu wenden. Claire
Balding sollte sich außerdem dafür entschuldigen, dass sie auf die
Teilnahme an diesem offensichtlich gestellten Interview reingefallen
ist.
Das Opfer, der Deutsche Schäferhund B.O.B., hat bei der Crufts 2010
erfolgreich alle Gesundheitstests bestanden, besitzt ausgezeichnete
Hüft- und Ellbogenwerte, hat nicht nur den Schutzhundtitel erreicht
sondern auch die gründliche Ankörung bestanden und einen
20-km-Ausdauerprüfung (AD) ohne Probleme gemeistert.
Wenn doch nur ALLE Sieger der Crufts so gut auf ihre Gesundheit
untersucht würden!!!
Caroline Kisko hat sicherlich auf dem falschen Hund und der Kennel
Club auf der falschen Rasse herumgehackt. Diese Zucht hat viele der
heute verfügbaren Gesundheitsuntersuchungen angeregt und drängt den
Kennel Club auch seit vielen Jahren (erfolglos!), diese
Untersuchungen verpflichtend zu machen.
Unsere Bemühungen wurden vom Kennel Club systematisch abgeblockt.
Nun werden wir in einer widerwärtigen Weise behandelt mit allen
gravierenden Falschmeldungen, die der Kennel Club verbreitet.
Es ist sicherlich angemessen und nötig, für jeden beim Kennel Club
lizenzierten Zuchtvereinsvorsitzenden und jeden dort anerkannten
Zuchtrichter, an den Kennel Club zu schreiben, und seine Empörung
über diese „Verurteilung durch das Fernsehen” auszudrucken und die
Kündigung der Frau Kisko zu fordern sowie eine umfassende
öffentliche Entschuldigung für die Hundebesitzerin und den
Zuchtrichter.
Zuchtrichter für alle Crufts-Austellungen, sollten vom Kennel Club
eine Zusicherung fordern, dass etwas derartiges nicht noch einmal
stattfinden wird.
Ich wende mich an den Vorstand des Kennel Clubs, das General
Committee, sich mit diesem wichtigen Anliegen auseinander zu setzen
und die notwendigen Entscheidungen zu treffen.
Mit freundlichen Grüßen
David Payne
Videx GSD